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![]() Frühling Ganz heimlich wie auf leisen Sohlen, hat sich der Winter davon gestohlen. Es eilt herbei ohne Ruh und Rast der Frühling, unser liebster Gast. Man spürt und sieht ihn in allen Ecken, die Luft ist mild, man kann ihn schmecken. Und wieder ist ein Wunder gescheh`n könnt ihr auch den Frühling seh`n? Überall in den Büschen und Bäumen hören die Tiere auf zu träumen. Es liegt ein Singen in der Luft. Man spürt ihn schon den feinen Duft, von allem was da grünt und blüht, von allem was das Auge sieht. Jung wird so mancher, er kann es selbst nicht fassen, würde vieles davon im Winter lassen. Die Zeit eilt zwar im Sauseschritt und wer nicht aufpaßt, kommt nicht mit. Im Frühling sollte man einen Moment verweilen, sich umsehen, besinnen und mal nicht eilen, die Augen schließen und genießen. (Gisela Rhoen, 2001) |
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